Hallo liebe Leser,
grad war noch Sommer und Urlaub, und jetzt haben wir schon Winterreifen auf dem Auto.
Was ist hier mit dem Herbst passiert? Irgendwie vorbeigeflogen, wie ein stürmischer Herbstwind, ohne Herbsterwachen.
Ende Dezember werden es schon 3 Jahre, dass wir wieder hier wohnen, noch dazu in einem neuen Haus. Ich bin unendlich dankbar, wie sehr uns Gott jeden Tag beschenkt. Selten zeige ich es, weil ich es mir nicht bewusst mache, aber im Rückblick gesehen, sind wir überreich beschenkt.
Also alles heile Welt bei uns? Ja und Nein. Familienmäßig geht's sehr gut, wir genießen die Zeit zusammen, haben Streit, versöhnen uns wieder, hängen einfach mal ab, lachen zusammen, nerven uns tierisch, genießen die Zeit mit Aron unserm Hund, machen uns Sorgen, wo keine sind.
Nein heisst, es ist nicht perfekt, aber es ist herrlich un-perfekt, weil es genau das so lebens- und auch liebenswert macht!
Was machen wir so...? Ruth arbeitet noch immer "diakonisch" hier und hat auf 20h erhöht. Sofie meistert die 6. Klasse Gymnasium, reitet und schwimmt und spielt Klavier dazu. Julia groovt durch die 3. Klasse, hat den Rhythmus beim Schlagzeug gut raus, macht Leichtathletik, Sport.
Seit neuesten haben wir auch ein Rudergerät. Hätte ich nie gedacht, dass wir so was mal haben werden. Aber es haben alle was von, und beansprucht auch alle/s gleichmäßig.
Ich arbeite nun bereits seit einundeinhalb Jahren in Ansbach und komme mal super, mal gut zurecht. Aktuell werde ich kommende Woche mal in einer anderen Abteilung bei uns reinschnuppern, ob das der nächste Schritt für mich wäre (einfach mal für beten bitte :-).
Gemeindemäßig arbeite ich hier in Sachsen bei den Gästegottesdiensten der Ev. Kirchengemeinde mit, die alle 4-6 Wochen stattfinden. Dazu ergänzen wir die Sonntage mit Besuchen bei der Blau-Kreuz-Gemeinde in Ansbach. Der nächste Gottesdienst in anderer Form in Sachsen ist am 9.12., für den ich grade den Flyer gebastelt habe:
Konfrontiert werde ich immer wieder mit dem Älterwerden. Deutlich wird das nicht nur beim AH-Training des Sportvereins, wo ich jetzt dabei bin. Sondern vor allem auch am Leben meiner Mutter, die dies nun seit 85 Jahren lebt. Mit dem eigenen Älterwerden, werde die Rückblicke immer häufiger, was aber nicht gleichbedeutend damit ist, dass man weiser, sondern eher rückwärts-gewandter wird. Und besser finde ich eigentlich immer im "Hier und Jetzt" zu leben. Nicht im Konjunktiv und Futur, und nicht in "der guten, alten Zeit".
Soweit von mal von uns... sorry, dass es dieses Mal länger gedauert hat. Aber jetzt sind wir ja da!
Danke fürs Mitleben lassen!
Seid gesegnet - Gott liebt uns - Johannes 3,16!
Euer
Hartmut.

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