Sonntag, 15. Oktober 2017

Awake my Soul to sing...

... Wecke meine Seele auf um zu singen (singt mir grad Matt Maher über den Kopfhörer ins Ohr)

Momentan habe ich manchmal den Eindruck, nicht nur körperlich an den normalen Abenden mehr müde als früher zu sein, sondern auch im geistlichen Sinne eher müder als früher zu sein. Da tut so ein Wake-up-Call ganz gut.

Das passiert beim Hören guter Musik von CastingCrowns oder eben grad von Matt Maher. Oder beim Lesen von Magazin "Aufatmen" oder einfach, wenn man endlich wieder mal wieder länger betet.


Hinter uns liegen 10 Tage - genauer Zelt-Tage in Sachsen. Die Zelttage fanden bei uns in den letzten Jahrzehnten schon zum 4. Mal statt. Mit dabei waren als Verkündiger Chris Schönfeld und Lutz Scheuffler. Erstaunlich war für mich schon im Vorfeld, wie viele talentierte und motivierte Menschen sich hier engagieren und welches Potential die Gemeinde hier hat!


Und ja, ich zweifelte sehr, ob eine so lange Veranstaltungsreihe in einem Zelt in dieser Ausführung - DAS Mittel der Wahl ist - um Menschen mit der Liebe Gottes in Berührung zu bringen. Auch danach ist diese Frage nicht abschließend beantwortet. Und doch - es war ein voller Erfolg - weil jedem Zuhörer die wichtigste Botschaft der Welt mitgegeben werden konnte und Gemeinde sich endlich wieder auf den Weg zu den Menschen gemacht. Im Schnitt gehen wir von ca. 300 Besuchern pro Nacht aus, mal weniger, selten mehr. Toll war, dass auch die 2 Grundschulen an 2 Vormittagen ins Zelt kamen, um einem ehem. Afrika-Missionar zuzuhören.

Unseren Mädels haben die 3 Kinder-Nachmittage sehr gut getan und sie gingen sehr gerne hin. Julia meinte, dass es ziemlich unfair ist, wenn es nur 3 Tage für Kinder, ab 10 Tage für die Erwachsenen gibt. Dem will ich gerne zustimmen.

September ist ja auch immer der Start der neuen Schulsaison für unsere Mädels!
  • Sofie ist nun in der 5. Klasse des Gymnasiums angekommen. Dies hatte für Sie (und uns) eine größere Umstellung zur Folge. Ganztages-Klasse, früher aufstehen und jede Menge Eigen-Verantwortung bringen Sofie dem Erwachsen-Werden wieder ein Stück näher. Aber sie schlägt sich tapfer. Außerdem ist sie jetzt ins Smartphone-Zeitalter vorgedrungen.
    Ansonsten spielt sie weiterhin Klavier (und hat Unterricht) und singt gern.
  • Auch Julia fühlt sich in der 2. Klasse der Grundschule sehr wohl und genießt das vertraute Umfeld sehr. Sie geht gerne hin und hat als Reli-Lehrer einen Bekannnten aus meiner Jugendkreis-Zeit in Sachsen. So schließt sich der Kreis, oder so.
    Auch bei Julia ist noch Schlagzeug inkl. Unterricht ein gern gesehene Abwechslung. 
Außerdem ist bei uns in der Familie das sog. "Waveboard-Fieber" ausgebrochen, dass sogar meine Frau befallen hat. Nur ich trotze noch dieser Versuchung mit professioneller Gleichgültigkeit, ist die Angst vor einer peinlichen Vorstellung doch relativ groß:



Ruth und ich sind dankbar für 11 Jahre Ehe - eine Zeit in der uns Gott nicht nur mit 2 wunderbaren Kinder beschenkt hat, sondern ich in Ruth auch den wertvollsten Freund und liebenvollsten Menschen meines Lebens kennenlernen durfte.

Dankbar sein für Momente ... Leben besteht aus vielen kleinen Augenblicken, in denen man innehalten, durchatmen und aufschauen kann, zu unserem Vater im Himmel:




Bis zum nächsten Mal...

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