Manche Dinge müssen ans Licht:
Ja, es stimmt, ich habe mich für den Halbmarathon beim Stadtlauf am 3. Oktober in Nürnberg angemeldet. Und heute bin ich das erste Mal über 10 km gelaufen. Es war ein Erfolgserlebnis und doch war es natürlich schmerzhaft.
Warum tue ich mir das an - oder besser: Habe ich das überhaupt nötig?! Naja, wahrscheinlich Ansichtssache... die Grundmotivation war das steigende Körpergewicht und mangelnde, sportliche Betätigung.
Da hilft normalerweise ein Ziel vor Augen, am besten eines, welches die eigenen Grenzen übersteigt. Ich hatte locker im Juli begonnen zu laufen. Dann hat mich eine Sommergrippe und eine höhere Arbeitsauslastung gezwungen eine Pause einzuschieben.
Habe mich auf Ratschlag eines Bekannten entschlossen, meine 8 Jahre alten Laufschuhe zu ersetzen und bin mit den Nimbus12-Schuhen sehr zufrieden bis jetzt. Außerdem habe ich mir auch einen Pulsmesser zugelegt, damit ich lerne auch auf mein Herz zu „hören“.
Dann habe ich mir verschiedene Laufpläne angeguckt - und gemerkt, ich hätte früher zu trainieren anfangen - oder einfach grundsätzlich fitter sein sollen. Das ist schon ein wenig frustrierend und ernüchternd. Man schlug mir vor, evtl. doch „nur“ die 10km zu laufen.
Die Vernunft spricht eher dagegen als dafür, einen Halbmarathon mit 21km zu laufen. Doch die Vernunft ist nicht immer ein guter Ratgeber. ;-)
Natürlich will ich mich körperlich nicht zugrunde richten - aber gezielt meine körperlichen Grenzen erweitern. Die Zeit des Laufes ist mir schlichtweg egal - ankommen wäre schon mal eine gute Sache.
Mal sehen - ob es dann ein „Run for Life“ wird - am besten der „Run of Life“
Wie sagt der Franke: Obacht gehm, länger lehm! So von Null auf Hundertachtzig macht der Körper nicht immer mit! Trotzdem: viel Erfolg!
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